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Regenwasseranlage

Worauf achten?

Besondere Aufmerksamkeit ist der strikten Trennung von Regenwasser und Trinkwasser zu widmen. In längeren Trockenperioden brauchen auch Regenwassernutzer Trinkwasser für die Toilettenspülung. 
Deshalb ist eine Koppelungsstelle erforderlich,die Trinkwasser ins Regenwassersystem einspeisen kann.

Regenwasserbehälter auf dem Dachboden 

1. Das Dachgeschoß muß für die Gewichtsbelastung ausgelegt sein oder werden.

2. Meist ist die Dachrinne niedrige als der Boden des Dachgeschosses. Das Wasser muß somit von der Dachrinne zum Behälter hinauf (Wie ohne Pumpe?).

3. Das Dachgeschoß muß stark isoliert werden, damit keine zu hohen Wassertemperaturen entsteht.

4. Um Wasser drucklos zu filtern, muß ein gewisses Gefälle vorhanden sein.

5. Magnetventile für Waschmaschinen benötigen eine Mindestdruckdifferenz von 0,5 bar um korrekt zu öffnen und zu schließen. Nur für die Druckdifferenz muß somit eine Höhe von mind. 5 Metern zur Verfügung stehen.

6. Rohrleitungen

Bei einem Einbau einer Regenwasseranlage im Dachgeschoß und somit einer angenommenen Höhe von nur 2,5 - 5 Metern sind die Rohrreibungswiderstände in normalen Wasserleitungen zu hoch, so daß kaum Wasser durchfließt. Es müssen größere Rohrleitungen verlegt werden und es Anschlußprobleme bewältigt werden. 

7. Bei zu geringem Gegendruck schließen WC-Schwimmerventile möglicherweise nicht richtig, sodaß es dann laufend tropfen würde.


Weitere Vorteile Regenwasser
Wäschewaschen mit hartem Wasser benötigt rund 20 Prozent mehrWaschpulver als das Waschen mit weichem Regenwasser. In Regionenmit hoher Wasserhärte macht deshalb das Wäschewaschen mit Regen-wasser ökologisch Sinn. 

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